Aufgezeichnet von Martin Skamletz
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Wie durch ein Wunder von einer Krebserkrankung geheilt, begibt sich ein junger Mann aus einem vorarlbergischen Bergtal auf die Suche nach seiner eigenen Musik, die ihn hinaus in die Welt und gleichzeitig tief in sein Inneres führen wird.
Der Komponist Herbert Egon Willi startete Ende der 1980er-Jahre eine Karriere, die zu Aufführungen seiner Werke durch die besten Musikerinnen und Musiker seiner Zeit führte. Er war in den großen Konzertsälen zu Hause und in den Medien präsent, bis er sich aus dem Musikbetrieb zurückzog und entschied, dass fortan seine Musik für sich selbst sprechen sollte.
Aus dieser selbstgewählten Isolation kehrt er nun zurück und erzählt Geschichten rund um die prägenden Ereignisse aus seinem Leben als Komponist. Zentral dabei sind die Begegnungen mit den Menschen, die seinen Weg begleitet haben.
Herbert Egon Willi, geboren am 7.1.1956, schrieb im Auftrag des Opernhauses Zürich zum Jubiläum «1000 Jahre Österreich» die Oper Schlafes Bruder, für die Feierlichkeiten «150 Jahre Wiener Philharmoniker» das Orchesterwerk Begegnung. Aufführungen seiner Werke erfolgten in der Carnegie Hall in New York, in der Royal Albert Hall in London, in der Suntory Hall in Tokyo, in der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus und bei den Salzburger Festspielen. Sie wurden gespielt von den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem New Japan Philharmonic Orchestra und dem Hiroshima Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Christoph von Dohnányi, Kirill Petrenko, Manfred Honeck, Christian Arming und Gustavo Dudamel.
"Wäre ich nicht krank gewesen, hätte ich nicht zu hören begonnen."
"Ich bin immer meiner inneren Stimme gefolgt."
"Meine Musik entsteht aus der Stille."
"Komponieren hat mit Vertrauen zu tun."
"Kunst macht für mich nur Sinn, wenn sie auch Hoffnung gibt."